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| Unter Migration ist die Wanderung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum zu verstehen. Wir wollen zeigen, dass Migration zu unserem Alltag gehört. Der Blick der Sesshaften auf die neu Hinzugekommenen macht die Anderen zu Fremden. Diese Abgrenzung soll jedoch nicht vorgenommen werden. Stattdessen wollen wir eine Darstellung ihres Alltages, ihrer Kultur, der Geschichte und der Motive ihrer Migration präsentieren. Ebenso sollen die Verbundenheit zum Herkunftsland und dessen Traditionen betrachtet, aber auch beleuchtet werden, was Migrantinnen und Migranten am deutschen Alltag mögen bzw. was ihre besondere Verbindung zu Deutschland ist. Künstlerisch haben wir diese Aspekte mit den Mitteln der soziodokumentarischen und der Reportagefotografie umgesetzt. Entstanden sind Bilder von Migrantinnen und Migranten aus über 20 Nationalitäten.
Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann an Schulen und anderen Einrichtungen gezeigt werden. Begleitend hierzu bieten wir Seminare zum Thema Migration in Sachsen-Anhalt sowie Workshops zur dokumentarischen Fotografie an.
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Kunstverein derART: Die Aufgaben des gemeinnützigen Kunstvereins derART e.V. liegen in der Förderung von Kunst und ihrer Vermittlung; in der Darstellung
von Kunst und ihrer Pflege. Ziel ist es, Wissen an interessierte junge Heranwachsende und Erwachsene zu vermitteln.
ORFIDE: Orientierung finden – Identitäten entwickeln. Präventions- und Bildungsangebote zum interkulturellen Lernen in Sachsen-Anhalt. ORFIDE will jungen Menschen Orientierungen anbieten und sie bei der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung unterstützen und präventiv gegen Fremdenfeindlichkeit,
Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft wirken. Hierfür entwickelt und koordiniert ORFIDE Bildungsangebote für Jugendliche und Multiplikator/
innen in den Bereichen der politisch-historischen sowie der interkulturellen/interreligiösen Bildung. Angebote politisch-historischer Bildung
werden mit Ansätzen interkulturellen Lernens verknüpft. Zur Umsetzung der zu entwickelnden Angebote im Bereich des interkulturellen und interreligiösen
Geschichtslernens werden unter anderem jährlich bis zu zwölf Freiwillige vorwiegend in historischen Projekten und Gedenkstätten eingesetzt.
Mit freundlicher Unterstützung durch:

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